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Vor Beginn des 30jährigen Krieges im Jahre 1618 war Laufach ein Dorf mit 76 „Unterthanen“ (Männer oder Familien) – insgesamt 300 Einwohner. Nach dem unseligen Krieg meldet uns eine Güterbeschreibung von 1651 mit 12 Männern und 33 Herdstätten (Häuser).
Durch die tatkräftige Förderung durch den Mainzer Kurfürst wurde der entvölkerte Spessart mit Soldaten, Handwerkern und Fremden neu besiedelt. Die alten Familiennamen waren verschwunden und neue Familiennamen tauchten auf. Im Jahre 1668 hatte Laufach 72 Haushalte und 105 Einwohner. Bis in die napoleanische Zeit gehörte Laufach zum Kurstaat Mainz, 1803 – 1810 zum Fürstentum Aschaffenburg, 1810 – 1813 kam es zum Großherzogtum Frankfurt.
Seit 1814 ist Laufach auf bayrischem Grund und Boden. Zu diesem Zeitpunkt zählte Laufach und Frohnhofen insgesamt 115 Wohnhäuser mit 161 Haushaltungen und 1.451 Einwohnern. Der Zustrom der Vertriebenen aus dem 2. Weltkrieg ließ die Bevölkerung im Jahre 1950 auf 2.552 Einwohner ansteigen. 1967 wohnten bereits über 3.000 Einwohner in Laufach. Darunter auch 56 Ausländer. Durch die Gebietsreform im Jahre 1978 und der damit verbundenen Eingemarkung der Gemeinde Hain im Spessart erhöhte sich die Einwohnerzahl der Gemeinde auf insgesamt 4.545. Hiervon kamen 2.995 Einwohner aus Laufach, 687 Einwohner aus Frohnhofen und 863 Einwohner aus Hain. Mitte 2012 lebten in Laufach insgesamt 5.200 Personen – darunter auch 506 Ausländer aus 45 verschiedenen Nationen.
Gemeinde Laufach
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