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Aktuell

Flächennutzungs- und Landschaftsplan Laufach

Erneute öffentliche Auslegung gemäß § 4 a Abs. 3 BauGB für die 8. Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplan Laufach sowie die Aufstellung des Bebauungs- und Grünordnungsplans „Freizeitgelände Seebachtal“

Das Plangebiet liegt südlich von Hain und der Bahnstrecke Aschaffenburg-Würzburg an der B 26 östlich des Hauptortes Laufach. Es hat eine Fläche von ca. 10,0 ha.
Im Geltungsbereich der Flächennutzungsplanänderung befinden sich die Grundstücke Fl.-Nrn. 282/1, 748 749, 749/1, 749/2, 749/3 (TF) , 749/4 (TF), 751 (TF), 752 (TF), 752/1(TF), 753, 764, 765, 766, 767, 768, 769, 770, 771, 772, und TF 8720 (Bahntrasse), jeweils Gemarkung Hain.

Der Gemeinderat hat in seiner öffentlichen Sitzung vom 03.04.2017 die Neuaufstellung des qualifizierten Bebauungs- und Grünordnungsplans „Freizeit- und Sportgelände Seebachtal“ nach § 2 Abs.1 BauGB mit Bekanntmachung (§ 2 Abs.1 Satz 2 BauGB) beschlossen. Die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Behörden und Träger öffentlicher Belange fand in der Zeit vom 16.05.2017 bis einschließlich 16.06.2017 statt.
Der Gemeinderat hat in seiner öffentlichen Sitzung vom 24.07.2017 den Entwurf für die 8. Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplan Laufach sowie den Entwurf für die Aufstellung des Bebauungs- und Grünordnungsplans „Freizeitgelände Seebachtal“ mit der jeweiligen Begründung behandelt und gebilligt.
Die 1. öffentliche Auslegung fand in der Zeit vom 25. August 2017 bis einschließlich 26. September 2017 statt. Die hierzu vorgebrachten Stellungnahmen wurden vom Gemeinderat  in seiner Sitzung am 19.02.2018 beschlussmäßig behandelt.
Die Verwaltung wurde beauftragt, mit den entsprechend der gefassten Beschlüsse geänderten Planunterlagen eine erneute, jedoch verkürzte öffentliche Auslegung mit Beteiligung der von der Änderung betroffenen Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange durchzuführen.

Folgende Änderungen wurden vorgenommen:
B. Textliche Festsetzungen nach § 9 BauGB und BauNVO
1. Art der baulichen Nutzung (§ 9 Abs. 1 Nr. 1 BauGB und §§ 1-15 BauNVO)
1.1 Sondergebiet Erholung (§ 19 BauNVO) Zweckbestimmung Erlebnisbereich Bahn:
Zulässig sind ausschließlich der Zweckbestimmung des Sondergebiets dienende Anlagen einschließlich Bahnwaggon, Überdachung, Bahnsteig, Bahnhofsgebäude und Nebengebäude, Einrichtungen für spielerische Erfahrung mit Bahn und Trassenelementen.
Die Darstellung des SO mit den Festsetzungen zur baulichen Entwicklung treten nach Abschluss der Entwidmung der Bahnanlagen für diesen Bereich in Kraft.

Der überarbeitete Entwurf des Bebauungsplanes und die dazugehörige Begründung werden gem. § 4 a Abs. 3 Satz 1 BauGB öffentlich in der Zeit vom 05.03.2018 bis einschließlich 19.03.2018 im Rathaus (Neubau) Laufach, Raiffeisengasse 4, 63846 Laufach, Aufgabenbereich Planen & Bauen im Dachgeschoss, Zimmer R2-11 während der allgemeinen Dienststunden zu jedermanns Einsichtnahme öffentlich ausgelegt.
Im Rahmen der Auslegungsfrist können Stellungnahmen (schriftlich oder zu Niederschrift) nur zu den geänderten oder ergänzten Teilen abgegeben werden.
Darüber hinaus können die Entwürfe mit den Begründungen für die 8. Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplan Laufach sowie für die Aufstellung des Bebauungs- und Grünordnungsplans „Freizeitgelände Seebachtal“ auf der Homepage der Gemeinde Laufach unter http://www.laufach.de/ jederzeit online eingesehen werden.

Gemäß § 13 Abs. 3 BauGB wird von einer Umweltprüfung abgesehen.
Gemäß § 4a Abs. 3 BauGB wird die Auslegungsfrist angemessen verkürzt.
Es wird darauf hingewiesen, dass ein Antrag nach § 47 VwGO zur Einleitung einer Normenkontrolle, der einen Bebauungsplan zum Gegenstand hat, unzulässig ist, wenn die den Antrag stellende Person nur Einwendungen geltend macht, die sie im Rahmen der öffentlichen Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht hat, aber hätte geltend machen können.
Ergänzend wird darauf hingewiesen, dass eine Vereinigung im Sinne des § 4 Absatz 3 Satz 1 Nummer 2 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes in einem Rechtsbehelfsverfahren nach § 7 Absatz 2 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes gemäß   § 7 Absatz 3 Satz 1 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes mit allen Einwendungen  ausgeschlossen ist, die sie im Rahmen der Auslegungsfrist nicht oder nicht rechtzeitig geltend gemacht hat, aber hätte geltend machen können.
 
Laufach, den 22.02.2018
 
gez. Friedrich Fleckenstein
1. Bürgermeister