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Aktuell

Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf hocheffiziente LED-Technik in der Gemeinde Laufach

Bereits im Rahmen des Energiekonzeptes der WESPE-Kommunen wurde die Sanierung der Straßenbeleuchtung thematisiert. Auf Basis eines LED Check-Ups der Straßenbeleuchtungsanlagen erfolgte eine Bedarfsanalyse durch das Ingenieurbüro EVF-Energievision Franken GmbH, wobei sich ein großes kommunales Einsparpotential sowohl in wirtschaftlicher, technischer und sowieso aus ökologischer Sicht herausstellte.
Neben der Senkung des Stromverbrauchs um bis zu 80 % je nach bisher verbautem Beleuchtungssystem und Reduzierung der Stromkosten wird mit dem Einsatz moderner LED-Technik auch die Umwelt geschont. Die neuen Leuchtmittel müssen nicht mehr in Intervallen bis zu 5 Jahren getauscht werden, d.h. weniger Wartungsaufwand, aber vor allem auch weniger Elektroschrott und Problemstoffmüll (einige Leuchtmittel enthalten z.B. giftiges Quecksilber). Nicht zuletzt verbessert die LED-Technik die Qualität der Beleuchtung und erhöht damit die Sicherheit auf den Straßen, Plätzen und Wegen.
Die Gemeinde Laufach entschloss sich dazu, die bestehende Straßenbeleuchtung in zwei Schritten zu sanieren. Im ersten Schritt werden in diesem Herbst insgesamt 145 Leuchten im Ortsteil Hain ausgetauscht. Im kommenden Jahr 2020 wird ein zweiter Bauabschnitt mit ca. weiteren 500 Leuchten folgen. Konzeptionelle und planerische Unterstützung bei der Modernisierung erhält die Gemeinde Laufach von den Straßenbeleuchtungsexperten der BAYERNWERK AG und dem regionalen Ingenieur- und Planungsbüro EVF-Energievision Franken GmbH.
Allein der erste Bauabschnitt (Ortsteil Hain) führt zu einer deutlichen Reduzierung des Stromverbrauchs um ca. 480.000 kWh in 10 Jahren. Die Folge ist eine Minimierung der CO2-Emissionen um mehr als 240 Tonnen im gleichen Zeitraum.
Die gesamte Umrüstung wird durch die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit unterstützt. Gefördert werden zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten.
 
Nach Abzug der Fördermittel verbleiben für den ersten Bauabschnitt Kosten in Höhe von knapp 70.000 € bei der Kommune. Die Kosten werden in den nächsten 7 Jahren durch die Senkung der Strom- und Wartungskosten wieder eingespielt.
Wir bedauern, dass uns das bauausführende Unternehmen der Bayernwerk AG so spät über den Beginn der Umrüstungsarbeiten informiert hat. Wir bitten um Verständnis für evtl. Unannehmlichkeiten durch die Umsetzung der Maßnahme ab der KW 43.

Sollten Sie Fragen dazu haben, können Sie sich gerne an Sabine Bachmann, Tel.-Nr. 941-28 oder per email an sabine.bachmann@laufach.de wenden.