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Pieta

Die Laufacher Pieta – ein Vesperbild aus der Schule von Tilmann Riemenschneider, geschnitzt aus Lindenholz um 1520 hat ihren Platz in der Laufacher Thomas-Morus-Kirche gefunden. Das Kunstwerk beeindruckt besonders durch den ausdrucksvoll dargestellten Körper Christi.

 

 

Zur Homepage des Fotografen Ulrich Kneise.

 

 

Ehrengrab zur Erinnerung an die Gefallenen von 1866

Auf dem Friedhof Frohnhofen erinnert eine Grabanlage an die im Frohnhofener Lazarett verstorbenen Soldaten des Deutschen Krieges. Im sogenannten Bruderkrieg von 1866 kämpften Preußen und Österreich um die Vorherschaft im deutschen Bund. Am 13. Juli 1866 kam es bei Frohnhofen zu einem Aufeinandertreffen preussischer und hessischer Tuppen. Über 190 Opfer auf beiden Seiten forderte dieses Gefecht. 

Einen Einblick in dieses geschichtlich bedeutende Ereignis gewährt auch der Europäische Kulturweg „Revolution und Bruderkrieg“.  

 

Schwarzkopfportal

Der Schwarzkopftunnel wurde zwischen 1850 und 1854 im Auftrag der Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen im Zuge des Baus der Ludwigs-West-Bahn errichtet. Für die Philipp Holzmann AG in Dreieich bei Frankfurt/Main war dies das erste größere Bauprojekt. Der Tunnel ist nach dem Berg Schwarzkopf benannt, der mit 391 Meter eine kleine Wasserscheide darstellt.

Nach Fertigstellung der neuen Spessartrampe sollte der Schwarzkopftunnel verfüllt werden. Bürgermeister Friedrich Fleckenstein setzte sich dafür ein, dass das Tunnelportal auf Laufacher Seite erhalten bleibt.  Es ist heute eine Station auf dem Europäischen Kulturweg „Spessartrampe“.
 

    

1906 endet Alfred Wegeners Weltrekord-Ballonfahrt in Laufach

Am 7. April 1906 landete am Stützchen in Laufach ein mit 1.200 m³ Wasserstoff gefüllter Ballon. An Bord befanden sich Alfred und Kurt Wegener aus Berlin. Gestartet in Reinickendorf bei Berlin führte sie ihre 52-stündige Fahrt zuerst nach Dänemark und anschließend wieder nach Süden, eben bis nach Laufach und zum damaligen Weltrekord im Dauerflug.

Alfred und Kurt Wegener waren Wissenschaftler am Aeronautischen Observatorium in Lindenberg bei Beskow, südlich von Berlin. Die Ballonfahrt diente meteorologischen Beobachtungen und der Ortsbestimmung bei Nacht.

Eine Info-Stele am Stützchen bezeichnet den Ort der Landung. Sie finden den Platz oberhalb der Laufacher Tennisanlage.
 

Als wichtigster wissenschaftlicher Beitrag von Alfred Wegener gilt seine – erst posthum anerkannte – Theorie der Kontinentalverschiebung, die zu einer wesentlichen Grundlage für das heutige Modell der Plattentektonik geworden ist. Das Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven ist noch heute eine der führenden Adressen in Sachen Klimaforschung, Meeresbiologie und Meeresgeologie.  Link: https://www.awi.de/ueber-uns/organisation/alfred-wegener.html