Stromversorgung
Bei Störungen des Elektronetzes (nicht Hausinstallation) rufen Sie bitte die Störungs-Nr. der e.on Bayern AG unter der Nummer 0180.2192091 oder die Nummer unseres eigenen Störungsdienstes 0179.6622063 an.
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Die Gemeindewerke Laufach - Stromversorgung sind seit Nov. 1999 an die e.on Bayern AG verpachtet. Laufach wird z. Zt. über acht und Frohnhofen über zwei Trafostationen versorgt. Die maximale Leistung liegt bei ca. 2.000 kW (2 MW). Der Stromverbrauch in Laufach und Frohnhofen lag 1962 bei ca. 1,5 Mio. kWh und 2006 bei ca. 10 Mio. kWh.
Bei Fragen zur Stromrechnung, Umzug oder Stromtarifen wenden Sie sich bitte an das e.on Call-Center unter der Nummer 0180.2192021 oder Fax: 0180.2192023 (Mo. - Fr. 7 – 18 Uhr).
Geschichte der Gemeindewerke Laufach
Die Laternen gehen aus, Strom kommt aus der Steckdose
Die Gaslaternen-Romantik fand erst nach dem Zweiten Weltkrieg ihr endgültiges Ende; immerhin wurden im Jahre 1954 in den deutschen Mittelstädten noch 33,99 % Gasleuchten gezählt. Die Umstellung auf elektrisches Licht begann allerdings schon in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Durch den Beschluss des Kreistages von Unterfranken vom 25. Februar 1920, mit dem die Elektrifizierung ganz Unterfrankens in Angriff genommen wurde, kam auch Laufach in den Genuss einer modernen Elektrizitätsversorgung. Von den rund 100 Millionen Mark, die das gesamte unterfränkische Projekt kosten sollte, musste der Bezirk Aschaffenburg rund 4 Millionen Mark beisteuern. Träger war die neugegründete Kreis AG Unterfranken, die das nötige Kapital in Form von Aktien und Schuldverschreibungen aufbrachte.
Um das elektrische Ortsnetz für Laufach und Frohnhofen mit zwei Transformatorenstationen einzurichten, mussten in den Jahren 1920-1922 drei Darlehen beim Darlehens-kassenverein Laufach aufgenommen werden, insgesamt 425.000 Mark. Rund 53.000 Mark an Zuschuss gab die Gemeinde selbst, und zwar für die Straßenbeleuchtung und die Elektrifizierung der gemeindlichen Gebäude. An die Kreis AG Unterfranken musste für die Erstellung der Hochspannungsleitung ein einmaliger Baukostenzuschuss abgeführt werden, der sich nach Abzug eines Kreiszuschusses in Höhe von 9.000 Mark auf insgesamt 55.400 Mark belief. Am 6. Dezember 1921 konnte die Anlage in Betrieb genommen werden; in den ersten Häusern konnte das Licht „angeknipst“ werden. Die Folge war natürlich, dass nun jeder so schnell wie möglich auch in den Genuss des Stroms aus der Steckdose kommen wollte.
Der Stromlieferungsvertrag mit der Kreis AG wurde 1921 vollzogen; die Gemeinden wurden durch verschiedene Verträge, gestaffelt nach Abnahme, an das Überlandwerk angeschlossen.
Laufach verfügte in den Anfangsjahren, wie bereits erwähnt, über zwei Trafostationen mit 30 kVA (Frohnhofen 10 kVA). Letztere war bis 1955 in Betrieb, nachdem der Trafo durch die Überlastung des Ortsnetzes defekt geworden war. Wegen des ungünstigen Standortes und der inzwischen offenkundlich gewordenen Baufälligkeit wurde die Trafostation abgebaut und auf dem Grundstück August Franz (Haus Nr. 3) neu errichtet. Bereits im Jahre 1929 hatte sich die Trafostation in der Hohle für die Aufnahme von zwei Umspannern als zu klein und netztechnisch zu weit von den Hauptverbrauchern entfernt erwiesen. Ausschlaggebend für eine Änderung war allerdings die Beschwerde des Eisenwerkes, für deren Strombedarf das Transformatorenhaus nicht mehr ausreichte. Aus diesem Grund baute das Unternehmen 1929 im Einvernehmen mit der Gemeinde im Dachgeschoss des Fabrikgebäudes eine Hochspannungsschaltanlage einschließlich der Umspanner für die Niederspannungsverteilung. Da allerdings einige VDE-Vorschriften nicht erfüllt wurden, baute das Eisenwerk 1949 eine neue Umspannerstation - etwa 40 Meter von der Bundesstraße. Da die Gemeinde diese Trafostation mitbenutzen wollte, wurde eine eigene Zelle für die Aufstellung des Trafos eingerichtet. Schon 1955 allerdings erwies sich auch diese Station als zu klein, und so sah sich die Gemeinde genötigt, eine eigene Trafostation an der Bundesstraße gegenüber dem Eisenwerk zu bauen; sie konnte Mitte 1956 in Betrieb genommen werden. Ab November 1949 wurde die Stromrechnung der Eisenwerke, die bisher zusammen mit der der Gemeinde gestellt worden war, getrennt; jeder Teil rechnete nun seinen Stromverbrauch direkt mit dem Überlandwerk Unterfranken ab. Die alte Trafostation in der Hohle war bereits 1946 abgebrochen worden.
Der Ortsteil Hain wird seit dem Jahre 1921 vom Überlandwerk Unterfranken (heute: E.ON Bayern AG) versorgt. In Hain sind fünf Trafostationen.
Anschlusswerte im Jahre 1926 waren:
| Laufach 141 kW | Bahnhof 9 kW |
| Frohnhofen 25 kW | Eisenwerk 83 kW |
Monatlicher Strombezug für Laufach 1120 kWh, für Frohnhofen 68 kWh (Januar 1922)
(Quellen: Chronik Laufach 1984 / 1998 u. a.)
Aktuelles
Laufach wird z. Zt. über neun und Frohnhofen über zwei Trafostationen versorgt. Die maximale Leistung liegt bei ca. 2.200 kW (2,2 MW).
Trafostation Laufach 10, Im Hartfeld (Neubaugebiet Ameisenacker-Hartfeld)
Die Gemeindewerke Laufach - Stromversorgung (Niederspannungs- und Mittelspannungsnetz) sind seit Nov. 1999 an die E.ON Bayern AG verpachtet. Bei Fragen zur Stromrechnung, Umzug, Stromtarifen, ... wenden Sie sich bitte an das E.ON Call-Center unter der Nummer 01 80 / 2 19 20 21 oder Fax: 01 80 / 2 19 20 23 (Mo - Fr 7 – 18 Uhr).
Baustromanschluss, Hausanschluss, Inbetriebsetzung (Strom)
Technische Anschlussbedingungen: Bitte folgen Sie diesem Link auf die Seite der e.on Bayern AG.
Blockheizkraftwerke Hallenbad
Im Hallenbad wurden im Juni 2006 drei BHKW’s in Betrieb genommen. Die elektrische Leistung beträgt 15,5 kW und die thermische Leistung 37,5 kW. Bisher wurden ca. 225.00 kWh elektrische und ca. 504.000 kWh thermische Arbeit erzeugt. Davon sind ca. 215.000 kWh elektrische Arbeit im Hallenbad direkt verbraucht worden. Der Rest wurde ins Laufacher Stromnetz eingespeist.
(Stand: 31.12.2009)
Photovoltaikanlagen Schule, Hallenbad und Bauhof
Auf dem Schul- und dem Hallenbaddach wurde im Dezember 2006 eine Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Die Anlage besteht aus drei Einzelanlagen mit einer Gesamtleistung von 79,22 kWp. Bisher wurden ca. 205.000.000 kWh ins Laufacher Stromnetz eingespeist. Der CO2-Ausstoß wurde hierbei um ca. 115 to gemindert.

PV-Anlage auf dem Hallenbad und der Hauptschule Laufach.
Im Bauhof wurden im Dezember 2007 zwei Anlagen mit einer Gesamtleistung von 35,55 kWp installiert. Die bisher ins Netz eingespeiste elektrische Arbeit beträgt ca. 63.000 kWh. Der CO2-Ausstoß wurde hierbei um ca. 37 to gemindert. (Stand: 31.12.2009)
PV-Anlage auf dem Bauhof Laufach.
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©2012 Gemeinde Laufach www.laufach.de
