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Informationen aus den öffentlichen Sitzungen des Haupt- und Finanzausschusses vom 11.02. und 22.02.2010


Aufgrund der prekären Finanzsituation im Haushaltsjahr 2010 wurden weitere Einsparungen vorgenommen. Bei sämtliche Unterhaltungs- und Beschaffungstiteln im Verwaltungshaushalt  wurden Kürzungen von ca. 47.000 € vorgenommen. Im Personalbereich wurden bei der Aus- und Fortbildung, bei der EDV und auch bei den Budgets und Verfügungsmitteln weitere Einsparungen von rd. 14.000 € beschlossen. Auch die freiwilligen Leistungen der Gemeinde Laufach wurden generell um 10 v.H. (rd. 10.500 €) gekürzt. Bei diesen Kürzungen handelt es sich vornehmlich um jährlich wiederkehrende Förderungen der Ortsvereine nach den Vereinsförderrichtlinien. Bei den Ehrengaben für die Erringung von Meisterschaften sollten künftig nur noch Kinder- und Jugendmannschaften Geldpreise erhalten.

Vor allem wegen der wesentlich höheren Gewichtung durch Senioren soll an der Aufstellung des Windelcontainers festgehalten werden. Dafür entfällt ab 01.04.2010 die Auszahlung des Begrüßungsgeldes zur Geburt eines Kindes.

An der Förderung der Ferienspiele soll aufgrund der Konzeption (Erhöhung der Teilnehmergebühren und der Kinderanzahl) der Zuschuss von 1.800 € beibehalten bleiben. Auch im Bereich Kindergarten, Schule und Mittagsbetreuung sollen keine Veränderungen vorgenommen werden. Weil beim Kindergartenbetrieb Defizite befürchtet werden, wurde die Vorstandschaft des Johanniszweigvereins gebeten, die Kindergartengebühren und hier insbesondere die Krippengebühren stärker anzupassen.

Der gemeindl. Zuschuss für den innerörtlichen Busverkehr soll auch unangetastet bleiben. Der Besamungszuschuss für die Tierzucht wurde gestrichen.

Deshalb konnte auch der Pfarrbücherei zur Anschaffung von zusätzlichen Medien an Kinderliteratur keine weiteren Mittel zur Verfügung gestellt werden.

Dem Gemeinderat wurde auch eine maßvolle Anpassung der Friedhofs- und Grabplatzgebühren empfohlen.

Die Benutzungsgebühren für die Schulturnhalle waren seit der Inbetriebnahme im Jahre 1985 nur geringfügig verändert worden. Damit zumindest die Kosten für die Aufsicht und die Reinigung abgedeckt sind, war eine Gebührenanpassung zum 01.04.2010 ebenfalls unvermeidbar.

Weber, 1. Bürgermeister

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